E-Mail
Anrufen

News and Blog

Lichtbildvortag | Hermann Fitzko

Lichtbildvortag | Hermann Fitzko

Unterwegs mit Old Hermano in Österreich und Umgebung.

Mehr als 100 Gäste verfolgten den Vortrag von Hermann Fitzko in der Veranstaltungshalle der Marktgemeinde Mooskirchen.

In den Jahren 2015 bis 2025 war Old Hermano, wie ihn seine Freunde nennen dürfen, an insgesamt 667 Tagen 5700 Kilometer unterwegs, um besondere Bilder in der näheren und weiteren Umgebung mit seiner Kamera aufzunehmen. Dazu gehören diverse Rundwege, 40 Museen, 203 Aussichtstürme 245 Berggipfel mit deren Gipfelkreuzen. Er besuchte 57 Burgen war in 36 Höhlen unterwegs.

Dieser Vortrag, bei dem er bei jedem Bild interessante Informationen brachte, begann in unmittelbarer Nähe seines Ortsteiles Fluttendorf, zeigte besondere buddhistische Heiligtümer, wie Stupas, meditative Orte und kleine Tempel in unserer Nähe. In Wien besuchte er die aus 250 Betonblöcken errichtete Wotruba Kirche. Er war im Teigitschgraben beim und im Speicherkraftwerk Arnstein. In der Burg Hasegg, deren 45 Meter hohe Turm zum Schutz der Salzstraße errichtet wurde, ist er die 200 Stufen der historischen Wendeltreppe hinaufgestiegen. In St. Martin stieg er in die nicht vielen bekannten Luftschutzstollen, die im Krieg bis zu 40.000 Personen Sicherheit boten.

Der 1939 errichtete Sender Dobl war von 1942 bis 1984 für 50 Sender Europas in Betrieb. Sie wurde auch von der Antenne Steiermark lange verwendet. Seit 2002 steht, mit einem funktionsfähigen Notstromaggregat, der von einem Schiffsmotor betrieben wurde, die Anlage still. Nur Old Hermano brachte wieder etwas Leben in diese Anlage. Alle Ziele, auch aus den angrenzenden europäischen Ländern, zu erwähnen, würde diesen Bericht sprengen. 

Eines muss aber noch erwähnt werden. Das Finale waren besondere Aufnahmen des magischen Lichterparks Lumagica. Seine Kunstwerke hat er sowohl bei Tag als auch bei Nacht fotografiert. Eine besondere Gegenüberstellung der ausgestellten Objekte bei Sonnenlicht und beleuchtet in der Nacht.

Obmann Walter Hojas bedankte sich nach dieser außerordentlichen Vorstellung mit freundlichen Worten beim Höhlenforscher, Berg- und Wanderer Hermann Fitzko.

[Bericht: Erwin Wutte, Bilder: Hermann Fitzko]