E-Mail
Anrufen

News and Blog

Die Jägerschaft berichtet

Die Jägerschaft berichtet

Der Frühling kommt und alles erwacht aus der Winterruhe, auch unser Wild. Es wird wieder gefährlicher auf unseren Straßen.

Hasen kommen in die Rammel Zeit, das heißt, die Rammler kämpfen verstärkt um die Weibchen und sind in dieser Zeit etwas im Verhalten gestört und auffällig. Also bitte Obacht geben beim Autofahren.

Gefährlichere Situationen entstehen bei einem Zusammenprall mit einem Reh. Das erste Grün sprießt auf den Wiesen und die Rehe sind natürlich nach den Wintermonaten gierig auf diese frische Nahrung. Ein zusätzlicher Aspekt, der die Gefahr eines Wildunfalles erhöht, sind die vielen Äcker auf denen das Wintergetreide im Anwachsen begriffen ist. Diese zarten, jungen Getreidetriebe sind absolute Leckereien für das Rehwild.

Dieses Jahr sind besonders viele Äcker der Nähe von Wäldern mit Getreidesaaten bestockt und dieser kurze Weg, über die Straße in den Acker ist wirklich in der Dämmerung ein Gefahren Hotspot. Es gab dieser Wochen schon Wildunfälle und knifflige Situationen.

Die exponierten Straßenstücke sind

  • die Gemeinde Straße in Bubendorf Richtung Hallersdorf,
  • das Straßenstück von der Abzweigung Schloßriegl Richtung Fluttendorf und anschließend
  • die Landstraße nach Lannach bis nach Neudorf.

Auf diesen Straßenstücken bitte besonders vorausschauend und bremsbereit mit angepassten Geschwindigkeiten fahren.

Die gefährlichste Zeit ist eine Stunde vor und eine Stunde nach der Dämmerung, sozusagen genau die Zeit wo man zu Arbeit fährt oder von ihr kommt.

Aber nicht nur die genannten Straßenstücke beachten, sondern generell auch alle anderen Straßen. Es sind ja nicht nur die Äsungsgewohnheiten unserer Rehe die die Gefahr erhöhen, sondern auch die nun beginnenden Revierkonflikte mit den Kämpfen um die Territorien. Die Rehböcke vergessen bei diesen Kämpfen die Vorsicht und da kann es passieren, dass ein Reh plötzlich vor dem Auto ist.

Also bitte vorsichtig fahren, abends mit Fernlicht wenn möglich und mit entsprechender Geschwindigkeit.

 

Was tun bei einem Unfall mit Wild?

Bremsen sie, aber bleiben sie auf der Straße und versuchen sie nicht auszuweichen.

Wenn möglich, merken sie sich in welche Richtung das Tier geflüchtet ist und sichern sie die Unfallstelle. Berühren sie das Tier nicht, lassen sie es in Ruhe. Melden sie den Zusammenprall möglichst schnell einem ihnen bekannten Jäger, der Gemeinde oder Polizei, die eine Nachsuche organisieren und so dem Tier Leiden ersparen.

Bei Wildunfällen besteht Meldepflicht bei Jäger oder Polizei, eine polizeiliche Meldung brauchen sie um im Schadensfall ihre Versicherung in Anspruch nehmen zu können.

Die örtliche Jägerschaft ist bestrebt die Wildunfälle zu senken und dankt für ihre Rücksichtnahme im Straßenverkehr.
Natur verpflichtet.

Bei Wildunfällen können sie mich gerne anrufen:
Ernest Maier, 0664 260 8449
Gemeindeamt Mooskirchen 0676 846 212100

Meldungen über tote Wildtiere auch an
Bauer Sepp 0664 / 1509879 oder
Tappler Franz 03137 / 4929

[Bericht und Foto: Ernest Maier]