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Zimmermeister i.R. Franz Lemsitzer – 85 Jahre jung

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Allgemein

Zimmermeister i.R. Franz Lemsitzer – 85 Jahre jung

Eine Mooskirchner Persönlichkeit, die dem Heimatort immer die Treue gehalten und sehr viel geleistet hat, kann auf 85 erfüllte, in harter Arbeit geprägte Jahre zurückblicken:

Zimmermeister in Ruhe 
Franz Lemsitzer

Der Jubilar wurde am 23. Jänner 1939 in Mooskirchen geboren, absolvierte hier die Volks- und in Voitsberg die Mittelschule.
Er war immer einer, der alles wissen wollte, der Herausforderungen nicht scheute und sich ins Ausland begab, um dort sein Wissen zu vermehren.
Auf diesen Wegen lernte er seine spätere Gattin, Christine Schörgi kennen. Im Oktober 1967 gaben sie sich das Ja-Wort, bald war die Familie um Sohn Manfred und Tochter Karin „größer“.
In Mooskirchen, dort wo jetzt das Vorzeige-Unternehmen Holzbau Lemsitzer seinen Sitz hat, wuchs Franz mit seinen Eltern auf.
Auf diesem gut geeigneten, flächengroßen Grundstück sollte, waren sich Franz und Gattin Christine einig, der Traum von Selbständigkeit verwirklicht werden. Mit besten Fachkenntnissen als „Holzbauer“, als Zimmermeister, wurde 1976 der Startschuss gesetzt. Einige Mitarbeiter nahmen mit dem Firmenchef die Arbeit auf, Gattin Christine sorgte für Kindererziehung, Haushalt und – ebenso wichtig, wie notwendig – für das Rechnungswesen und die Lohnverrechnung.

Das Unternehmen expandierte unglaublich. Lehrlinge wurden ausgebildet, Fachkräfte hatten die vielen Aufträge abzuarbeiten und der Chef war immer und jederzeit erreichbar.
Jahre lang wurde in Bernau ein Zweitbetrieb nach altersbedingter Übernahme von Vorbesitzern geführt. Von Haupt- und Filialbetrieb wurden viele Aufträge, insbesondere im landwirtschaftlichen Bereich mit Errichtung von Wirtschafts- bzw. Lagergebäude zufriedenstellend ausgeführt.
Ein eigenes Wohnhaus musste auch errichtet werden, Betriebsanlagen dazu.

Neben all diesen Mühen und der Sorge, allen Kundenwünschen bestmöglich genügen zu können, fand Franz Lemsitzer Zeit und Bereitschaft, Verantwortung in der Öffentlichkeit zu übernehmen:
Jahrzehnte als Gemeinderat, als Funktionär in der Ortsgruppe der Volkspartei und der Teilorganisation des Wirtschaftsbundes.

Nicht unerwähnt wollen wir lassen, dass unserem Jubilar Hilfsbereitschaft auf den Leib geschrieben ist.
Mehr als 60 Jahre gehört er jetzt schon als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr an. Auch als Ehren-Löschmeister (bei ihm liefen bis vor kurzem „die Fäden zur Betreuung der Feuerwehr-Senioren“ zusammen) waren seine Dienste sehr gefragt. Wann immer es seine Zeit erlaubt/e), war er zur Stelle. Zur Unterstützung bei Einsätzen, bei vielen Veranstaltungen, als großzügiger Gönner und dann, wenn Material, Geräte und/oder Ware benötigt wurden (Gewitterstürme, Hochwasserüberflutungen, etc).
Ein Nein blieb ihm unbekannt.

Seine Kinder machen ihm, jetzt mit fünf Enkelkindern, große Freude. Der Muster-Betrieb wurde 1996 an Sohn Manfred „in voller Blüte“ übergeben
„Ich bin unendlich stolz, dass dieses gemeinsam mit meiner Christl geschaffene Werk vorbildlich weitergeführt wird“, meinte der Jubilar bei der letzten Zusammenkunft.
Viele Jahre hat der Jubilar seine Mutter – der Vater verstarb in jungen Jahren – bis ins hohe Alter unterstützt. Ihr und ihrem Witwen-Partner in beispielgebender Art ermöglicht, in Würde, mit allen notwendigen Annehmlichkeiten, alt und älter zu werden.

Ein bitterer Schlag des Schicksals ereilte Franz Lemsitzer im Feber 2023. Gattin Christine verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit.
„Sie fehlt mir einfach so sehr …“, verhehlte er nicht, seinen Freunden zu sagen.
Noch immer mit Aufgaben im und für den Betrieb ein wenig betraut, hält Franz Kontakte zu Kunden und Nachbarn aufrecht.
Auch im Kreise des Seniorenbundes ist er bei regelmäßigen Treffen von Schnapsern und Keglern gerne gesehen.

Und, Obmann Walter Hojas brachte es bei der Gratulation zum Ausdruck, den Anliegen des Kameradschaftsbundes steht er wohlwollend gegenüber.

Kürzlich lud der Jubilar seine Freunde und alle Familienangehörigen zum gemeinsamen Mittagessen beim Treitlerwirt ein.

Dort kam
Bürgermeister Engelbert Huber,
der ihn beinahe 50 Jahre in verschiedenen Bereichen begleiten darf, auf die
vielfältigen, vorbildlichen Verdienste des Jubilars zu sprechen.

Franz Lemsitzer hat zeitlebens uneigennützig, bescheiden, aber umso wirkungsvoller wertvolle Leistungen in, für Mooskirchen und darüber hinaus erbracht.
Er bleibt eine „große Mooskirchner Persönlichkeit“.

Möge es unserem geschätzten Jubilar gegönnt sein – waren sich Bgm. Engelbert Huber und ÖKB-Obmann Walter Hojas in ihren Ausführungen einig -, viele weitere Jahre unsere Gemeinschaft mit Erfahrung, Humor und Tatendrang zu bereichern.

„Beste Gesundheit, persönliches Wohlergehen und Freude wünschen wir von Herzen!“

Viele Begebenheiten aus „alter Zeit“, verschiedene Ereignisse wurden im Laufe der Zusammenkunft, die von einer jungen Virtuosin auf der Steirischen Harmonika wunderbar musikalisch umrahmt wurde, besprochen.

Und zur ´“Feier des Tages“ überreichten Gäste dem Jubilar ihre ganz besonders gestaltete, süße Geburtstags-Überraschung.