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Seniorenbund Mooskirchen

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Allgemein

Seniorenbund Mooskirchen

mit Gästen in Tschechien unterwegs 16. – 19.10.

Der Seniorenbund Mooskirchen machte sich mit einigen Gästen für einige Tage auf zur

Reise nach Tschechien.

Über den menschenleeren Grenzübergang Wullowitz treffen wir in Budweis
bei der dortigen Brauerei ein. 
Die tschechische Aktienbrauerei (heute Budweiser Budvar, N.P.) begann am 7. Oktober 1895, ihr berühmtes Bier zu brauen. Die Ereignisse, die ihrer Entstehung vorangingen, waren im national gespaltenen Budweis dramatisch. Ein Teil der tschechischen Braurechtler, die mit der Situation in der örtlichen – deutlich pro-deutsch orientierten – Stadtbürgerbrauerei nicht zufrieden waren, entschied sich mit Unterstützung führender Vertreter des tschechischen Bürgertums ein eigenes Unternehmen zu gründen. Im Jahr 1930 ließ sich die Brauerei ihre Schutzmarke Budvar registrieren, die für das helle 12 Grad-Exportlager verwendet wurde.
Im Jahr 1967 kommt es zur Gründung von Budweiser Budvar, N.P., welches Nachfolger der ursprünglichen Aktienbrauerei und der Stadtbürger-Brauerei wird, deren Schutzmarken es zum größten Teil übernimmt. 
Ein Rundgang endete mit Verkostung des Produktes und einem Mittagessen im angeschlossenen Restaurant.

Im ausgezeichneten Hotel
in Prag
fanden einige nach dem Abendessen den Weg zur Bar.
Nach dem Frühstück am Morgen fahren wir in die Altstadt.
Mit einer profunden Reiseleiterin gingen wir am Ständetheater, der Karlsuniversität und dem Wenzelsplatz vorbei an zahlreichen Kirchen zur Karlsbrücke.
Durch das Judenviertel und das ehemalige Jesuitenkolleg Clementinum hindurch erreichten wir den Altstädterring und die astronomische Uhr, wo die Stadtführung durch die Altstadt endete.
Zur Sprache kamen ebenfalls wichtige Ereignisse und Persönlichkeiten u.a. der dreißigjährige Krieg, die Entstehung der Altstadt, Kaiser Karl IV. sowie Franz Kafka.
Nach dem Abendessen im Hotel bestiegen wir einen, gegenüber vielen anderen Städten, absolut reinen Wagon der U-Bahn, um neuerlich die Altstadt zu besuchen.
Dieses Mal mit Willi Pölzl als Wegbereiter führte der
Weg durch die herrlich beleuchtete Altstadt.

Der dritte Tag begann mit der Besichtigung der Prager Burg. Erste Erwähnung erfuhr die Burg in der Nachricht der Gründung der St. Marien Kirche vor dem Jahre 885. Danach erfolgten vier Phasen von Umbaumaßnahmen bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts. Wir hörten von den beiden Fensterstürzen, die in den Hussitenkrieg (1419-1434) bzw. in den 30-jährigen Krieg (1618-1648) führten. Unser Besuch galt auch dem Alten Königspalast, der St. Georgs-Basilika, St. Veits Kathedrale und der Goldenen Straße.
Ein gutes Mittagessen erwartete uns an Bord eines Schiffes, mit dem wir die Moldau ein kleines Stück abfuhren.

In Kuttna Hora besuchen wir das Beinhaus Sedlec unter der Allerheiligenkirche. 
Berühmtheit erlangten Kirche und Beinhaus durch die Aufbewahrung von rund 40.000 menschlichen Skeletten, wovon die Knochen von etwa 10.000 Menschen künstlerisch verarbeitet wurden, um Dekorationen und Einrichtungsgegenstände für das Kirchengebäude zu formen. In der Raummitte des Untergeschosses hängt ein achtarmiger Lüster der nahezu sämtliche Knochensorten des menschlichen Körpers enthält. Unterhalb des Lusters befinden sich vier Fialen, bestückt mit jeweils 22 Schädeln. Das Gewölbe wurde mit mehreren Girlanden aus Schädeln und Oberarmknochen dekoriert; ähnliche Konstrukte finden sich als Wandschmuck und insbesondere an den Gurtbögen wieder.

Abschied von Prag und Besuch der Stadt Krumau.
Wir werden von einem ehemaligen Lehrer durch die kleine Stadt geführt und mit deren Geschichte konfrontiert. Schon in prähistorischer Zeit führte ein Verkehrsweg über Krumau nach Norden. Die Moldau bildet hier eine Flussschleife, weshalb die Stadt den Namen „krumme Au“ erhielt. 1992 wurde sie in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.
Die Reisegruppe fand in den verschiedenen Lokalen ausgezeichnetes Speisen.

Schließlich wurde – am vierten Tag –  über Linz die Heimreise nach Mooskirchen angetreten.

Erwin Wutte, Obmann

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