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Stocksportverein ESV „Eisfrei

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Allgemein

Stocksportverein ESV „Eisfrei

70 Jahre – ein stolzes Jubiläum

Das erste Wochenende im Oktober 2023 war dem STOCKSPORT gewidmet.
Standen am Samstag-Nachmittag die schon längere Zeit „fälligen“, in der Zeit von Corona ausgesetzten

Vereinsmeisterschaften

auf dem Programm, so galt der Sonntag-Vormittag einem ganz besonderen Jubiläum.
Dem der

70. Wiederkehr der Gründung im Jahr 1953,

wo am 29. November die Gründungsversammlung stattfand und somit die „Geburt“ des noch immer glich benannten Vereines

ESV „Eisfrei“ Mooskirchen

offiziell besiegelt wurde.


das Willkommen

Die gut gebrachten Klänge des Ensembles der Jugendkapelle Mooskirchen
verrieten weithin hörbar, dass etwas Festliches auf dem Programm stand.
Dort, wo sich sonst Stocksportler betätigen, war eine nett gestaltete Festtafel vorbereitet. Die geladenen Gäste – großtenteils Mitgliedern mit Partner und Gönner bzw. Repräsentanten von Organisationen wurden durch Obmann Erwin Draxler und Obmannstellvertreter Josef Schalk begrüßt; ein Willkommens-Getränk geboten. Gleichzeitig wurde ein Erinnerungsgeschenk an diesen Tag übergeben, das allen Aktiven bei ihren Tätigkeiten in freier Natur wärmend dienlich sein kann-

Obmann Erwin Draxler fand nette Worte des Willkommens und skizzierte kurz, was ihn mit diesem Verein so innig verbindet.

Danach war Bgm. Engelbert Huber eingeladen, seiner Grußadresse verbindende Worte zu

Entwicklung des Vereines, zum Werden und Sein zwischen 1953 und 2023 

hinzuzufügen.
So gut es in solcher Art möglich war, wurde das Gemeindeoberhaupt dem gerecht.

ESV „Eisfrei“ – 1953 bis 2023
Er sprach von ersten sportlichen Erfolgen, die sich 1954 schon einstellten. Mit der Teilnahme an Bezirksmeisterschaften; auch von gesellschaftlichen Ereignissen, denen sich die Mitglieder nicht enthielten – etwa dem Nikolokränzchen.
Musste man sich damals noch auf die sportliche Betätigung auf Natureis beschränken, so nimmt es nicht wunder, wenn man dem Ausbau der Teiche in Fluttendorf („Augustin-Teich“) oder Stögersdorf („Dokter-Teich“) große Aufmerksamkeit schenkte.
Bald war man auch bei Gebiets– später dann Landesmeisterschaften tätig. Und war damals – 1958 – schon in der Lage, der Jugend eine Chance zu geben. Von erstmals einheitlicher Kleidung (für damalige Verhältnisse enorm) ist in der Chronik, so Huber, ebenso zu lesen, wie vom Obmannwechsel – Hugo Orgl folgte Eberhard Eckhart.
1961 entschloss man sich, die im Areal von Familie Hochstrasser gegebene Trainingsbahn mit Terrazzobelag zu versehen.
Sportlich begannen dann Erfolge von Ferdinand Klampfl bei Landes-, Bundes- (Jugendstaatsmeister im Weitschießen) und Europameisterschaften (2 Rang im Weitschießen).
Ab 1967 machte es ihm Walter Platzer in bestimmten Wettkämpfen nach.
1970 folgte Josef Kriegl auf Obmann Hugo Orgl, das Stockmaterial änderte sich von Alu- auf Plastikstöcke.
Und 1979 begann die Obmann-Karriere von Erwin Draxler, der auch heute dem Verein noch vorsteht.
1987 machte man sich erste Gedanken, eine eigene Halle zu errichten. Den Plänen folgte die Ausführung und 1998 – am 24. Mai – konnte die Segnung vollzogen werden.
Seither, 1998, gibt es auch Damen als aktive Stockschützen; sehr erfolgreiche noch dazu.
Ordentlich getrübt wurde die Freude im Verein durch den überraschenden Tod von Fach- bzw. Sportwart Alois Homola am 5. November 2011. Dort, wo er so gerne, umsichtig, von allen geschätzt, tätig war, bei Bewerben in Frohnleiten, gab er sein Leben zurück. Verständlicherweise tiefe Betroffenheit bei allen, die ihn kannten. Im Verein eine Lücke, die für einige Zeit nicht geschlossen werden konnte. Bis August Schwaiger bereit war, diese Tätigkeit auszuüben. Großartig, wie man Jahre später weiß – ganz im Sinne seines Vorgängers.
2003 – ab dem „halben Jahrhundert“ im Verein, gibt es das jährliche Hobbyturnier. Mit guter Beteiligung, großem Interesse und erfolgreicher Entwicklung.
Bis in dieses Jubiläumsjahr 2023 ging die Entwicklung des Vereines gut und sicher weiter. Mit wechselnden sportlichen Erfolgen, großem Zusammenhalt und dem Willen der Mitglieder, eine große und starke Familie der Stocksportler zu sein.
2017 – am 5. Juli – ging mit dem Ableben die überaus lange, verdienstvolle Ära des begnadeten Stocksportlers Erwin Draxler zu Ende. 64 Jahre hat er allein dem ESV, bis hin zur höchsten Funktion und als überzeugter Aktiver, zur Verfügung gestellt.
An dieser Stelle der Betrachtung ersuchte der Bürgermeister die Anwesenden, sich für

eine GEDENKMINUTE

von den Sitzen zu erheben.
Damit war Gelegenheit gegeben, das Tun der verdienstvoll wirkenden Funktionären,
von
Eberhard Eckhart, über
Hugo Orgl und
Josef Kriegl bis hin zu
Erwin Draxler ebenso anerkennend in Erinnerung zu rufen,
wie den vielen schon verstorbenen Vereinsmitgliedern in Ehre zu gedenken.
In den letzten Jahren war auch der Pandemie viel an nicht oder nicht ausreichend möglicher Vereinstätigkeit geschuldet. 
Der „DRAXLER CUP“ ist reduzierter Form, das Hobbyturnier mit viel Begeisterung und anderes so, wie es die Möglichkeiten gebieten. Jedenfalls ber so, dass Aktive und Funktionäre Freude haben, für diesen Verein, in dieser Gemeinschaft tätig sein zu dürfen.
 


Ehrungen und Auszeichnungen

Ein Jubiläum wie dieses bietet beste Gelegenheitverdienstvoll wirkenden Mitgliedern und Funktionären für ehrenamtliches Tun

eine Anerkennung 

zu teil werden zu lassen.
Die Herren
 Präsident Wolfgang Schwinger und Bezirksobmann Franz Hösele nahmen zusammen mit Bürgermeister Engelbert Huber und den beiden ESV-Obleuten Erwin Draxler und Josef Schalk
die Übergabe der Ehrennadeln des Landesverbandes in BRONZE, SILBER und GOLD vor.

Eine Zusammenstellung der Namen aller geehrten Persönlichkeiten steht hier zur Verfügung.


Familie Hochstrasser und Draxler: großzügige Gönner und Förderer

Seit den 60er-Jahren wäre die Führung des Vereines, mehr noch die sportliche Betätigungnicht möglich ohne das Einverständnis und Entgegenkommen von 

Familie Hochstrasser.

In nunmehr 3. Generation (nach Johann und Maria, Gerold und Liane bis zu jetzt Gerald und Gerlinde) geniesst man im Verein grenzenlose Unterstützung.
Die Grundstücksflächen wurden ebenso kostenfrei zur Verfügung gestellt, wie infrastrukturelle Maßnahmen und die Möglichkeit des jederzeit ungehinderten Zu- und Abganges.
Das, so Bgm. Engelbert Huber in seiner Laudatio, allein ist schon Grund höchste Anerkennung auszusprechen. Weil nie selbstverständlich, weil auch immer anerkannt und sehr geschätzt.

Gleiches gilt für

Familie Draxler,

die seit den ersten Gründungstagen alles für den Verein tut, ihm Entgegenkommen bietet, das sich sehen lassen kann.
Zu dem hier schon Ausgeführten, ist wohl auch alles rund um den „DRAXLER CUP“ seit vier Jahrzehnten hinzuzufügen, der ohne das Wollen von Familie Draxler nicht diese Vergangenheit erlebt hätte und in eine hoffnungsvolle Zukunft blicken kann.

Aus diesem Grund wurde 
Familie Hochstrasser
und
Familie Draxler
die gebührende Ehrung und Wertschätzung zum Ausdruck gebracht – mit Urkunden und Erinnerungspräsent.
Lang anhaltender, kräftiger Beifall „begleitete“ diese Zeremonie und ist so als sichtbares Zeichen der allgemeinen Anerkennung zu werten.


wertvolle Arbeit durch Führungskräfte

Zwischendurch überbrachten
Präsident Wolfgang Schwinger
und
Bezirksobmann Franz Hösele
anerkennende Glückwünsche.
Der neue Präsident im Landesverband warb um Unterstützung, sprach von vielen Maßnahmen im Interesse der 480 Mitgliedsvereine, in denen 29000 Mitglieder in unsrem Bundesland „tätig“ sind.
Da ist viel zu tun, meinte er launisch, und nannte ganz konkret auch die erforderliche Digitalisierung, um mit der Zeit zu gehen. Das tut es gut zu wissen, so der Präsident, wenn das Interesse am Beispiel Mooskirchens in alle geplanten Arbeiten Eingang finden kann.

Bezirksobmann Franz Hösele betonte das wertvolle Wirken und die Bereitschaft, in allen Gremien Verantwortung über lange Zeit wahrzunehmen, ja bestens auszuführen. Eine Vorzeigeverein sei der ESV Mooskirchen. Was die aktiven Tätigkeiten und die Motivation anlangt, über den eigenen Verein hinaus zu unterstützen. Das schätze er nicht nur sehr, darum ersuche er auch für die nächsten Jahre.

Danach würdigte Präsident Schwinger den

jubilierenden Verein

und die

Mooskirchner ESV-Führungsspitze

mit Obmann Erwin Draxler,
Obmann-Stv. Josef Schalk,
Kassier DI Günther Moser,
Schriftführerin Walpurga Glehr

und schloss dazu auch
Bgm. Engelbert Huber
ein.
Den Genannten wurde für Verständnis und vorbildliche Ausübung ihrer Tätigkeiten – zu Josef Schalk wurde auch dessen verdienstvolles Wirken im Strafausschuss des Landesverband erwähnt; ihm auch die Ehrenplakette in Bronze zugedacht – mit einer Verleihungsurkunde („zum Anlass des 70jährigen Bestandsjubiläums des ESV Eisfrei Mooskirchen spricht der Landesverband für beispiellose Unterstützung, großes Engagement und tiefe Verbundenheit zum Verein Dank und Anerkennung aus“) gedankt.


aus den Medien

KLEINE Zeitung Weststeier, online 16.10.2023:  Rundes Jubiläum: 70 Jahre Stocksportverein ESV „Eisfrei“ in Mooskirchen (kleinezeitung.at)


das gesellschaftliche Beisammensein

Unter den Gästen der Festveranstaltung weilten auch LV-Finanzreferent Josef Janisch, Lehrwart des BV Johann Pfennich, Vertreter benachbarter Stocksportvereine und der örtlichen Vereine und Organisationen.
Herzlichster DANK 
für mustergültige Vorbereitung und Organisation der Jubiläumsveranstaltung gilt dem Team um Obmann und Obmannstellvertreter.

Bei bester Bewirtung aus dem Hause Draxler (ein Riesenkompliment für erstklassiges, fachgerechtes Service) unterhielten sich die Gäste zu einigen weiteren musikalischen Darbietungen bis zum späteren Nachmittag bestens.
Auch so gesehen ein würdiger Jubiläumstag – ganz im Sinne der jubilierenden Funktionäre, in Anerkennung ihres für und in Mooskirchen wertvollen Wirkens!

„Vergelt’s Gott“ und weiterhin viele sportliche, kameradschaftliche Erfolg!
Ein kräftiges

„STOCK HEIL“.

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